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"Pause" sagt das Herz, Rennen trotz viel "Schmerz"



Heute hörte ich einen Satz, der ungefähr so klang: 

 

"Mache eine Pause, bevor du eine Pause brauchst"

 

In meiner Fantasie erschien direkt ein D Zug, der ohne Unterbrechung fährt, bis er das gesetzte Ziel erreicht hat.

Un-Vorhersehbarkeiten sind in diesem Fall nicht erwünscht und hinderlich.

Ich fragte mich,

wer wohl Interesse und Nutzen an und durch dieses gesetzte Ziel hat,

wer das Ziel vorgibt,

wer das Tempo bestimmt und wer die Haltestellen festsetzt.

 

Je schneller der Zug am Ziel sein muss, desto schneller ist er und desto weniger Haltestellen gibt es.



"Mache eine Pause, bevor du eine Pause brauchst"

 

Mir ist es schon einmal passiert, dass ich zu spät Tanken war, da ich dachte, dass der Sprit wohl noch reichen möge.

Mein Auto blieb trocken liegen und es ging keinen Meter mehr weiter.

Es kostete mich Kilometer, Kraft und Zeit, bis ich die Tankstelle erreichte.

Zu dieser Zeit durfte man noch Kanister mit sich führen.

Heutzutage wäre dies etwas schwieriger-denke ich...


Jeder ziel- setzende und ziel- gerichtete Einsatz, setzt einen Wunsch, eine Notwendigkeit,Verbindlichkeit, oder ggf. eine Bedürftigkeit voraus.

Dieser Einsatz könnte auch durch eine externe Anweisung erfolgen, oder durch eigene Vorstellungen bestimmt werden.

Je größer der Wunsch oder Druck ist, desto mehr Energie und Zeit setzen wir ein.

Wie sieht es mit der Kraft aus?

 

 


Kennt ihr das Gefühl, dass alles zu viel wird?

Habt ihr schon einmal über eure Kraft hinaus gewirkt?

Kam eine Pause zu spät?

Was kam danach?


Wenn wir über das Ziel hinaus schießen und die Kräfte unerreichbar erscheinen, könnte der Zug abgefahren sein.

Der Tank ist leer und die Tankstelle erscheint in unerreichbarer Ferne.

Die Fürsorge, die wir für uns und unsere Kräfte wünschen, scheint in die Ferne gerückt.

Es entsteht das Gefühl, in einen Strudel geraten zu sein, der keinen Halt und kein "Stand" mehr bietet.



Pause ist ein Wort, welches wir mit unterschiedlichen Gefühlen untermalen.

Ein mancher sagt, dass alle Menschen, die eine selbst gewählte Pause machen, nur faul und untätig sind.

Andere sehen sehr kranke Menschen und sagen, dass dieser Mensch eine Pause braucht, da der Körper ein Stopp gesetzt hat.

Wer oder was die Pause fordert ist ungewiss, da es vielfältige Anlässe geben kann, zur Pause gerufen zu werden.

Wenn wir das eigene oder fremdbestimmte Ziel vor Augen haben, dann wäre es wünschenswert unseren Kraft Vorrat und den gewünschten Einsatz vor Augen zu haben.

wir könnten besser haushalten!


"Mache eine Pause, bevor du eine Pause brauchst"

 

Wie es sich auch verhalten möge,

es gibt Gründe, die dafür sprechen, eigene Grenzen zu überschreiten und in die Kraftlosigkeit zu geraten.

Wenn es sich vermeiden lässt dann wünsche ich mir, dass jeder von uns ein sensibles Gefühl für sich selbst und seine eigene Befindlichkeit  erhält.

Eigene Kraftreserven im Blick halten und mit sich selber so umgehen, wie mit einem Diamanten.

Wir sind einzigartig und unfassbar wertvoll.

Wir haben dieses eine Leben und wir haben das Recht uns wie eine Sonnenblume zur sonne, zur Wärme und zu wundervollen Momenten zuzuwenden.

 


Wünsche euch wundervolle Pausen, die kraftvoll und wunderbar sind!


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