Flummi "Hüpf" und "Schweb" die Seifenblase


Schweb die Seifenblase trinkt den Rest Seifenwasser aus
und macht sich auf dem Weg in Hüpf``s Zimmer.
Ein neuer Tag hat begonnen und er beginnt mit Sonnenschein
und fröhlichen Gedanken an diesen Tag.

"Aufstehen" ruft Schweb und freut sich auf einen strahlenden Hüpf.
Hüpf reibt sich die Augen, schaut Schweb an und murmelt,
dass es noch viel zu früh ist.

Müde gähnend schwingt sich Hüpf aus dem Bett und hüpft auf und ab.
Manchmal schafft es Hüpf so schnell zu hüpfen,
dass einem beim Hinsehen schwindelig wird.

Schweb ist schon in der Küche angekommen,
um das Frühstück vorzubereiten.
"Wo ist Hüpf?",
fragt sich Schweb und geht auf die Suche nach ihm.

Im Badezimmer hört man ein Lachen und ein Hüpfen.
Hüpf hat die Zahnpasta an den Spiegel geschmiert und hüpft vor Lachen.

Schweb versucht geduldig zu sein und bittet Hüpf sich anzuziehen.

Kaum ist Schweb wieder in der Küche,
hat Hüpf eine neue Idee.

Als das Frühstück fertig ist,
bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Aufbruch in die Schule.
Schweb ruft Hüpf und Hüpf antwortet: "Gleich".

Als Schweb in das Badezimmer geht,
stockt ihr der Atem.
Hüpf hat die ganze Seife im Bad verteilt und hüpft wild lachend durch die Gegend.

Schweb spürt etwas in sich aufbrodeln und schreit:
"Zieh dich sofort an!"

Hüpf schaut erschrocken und hüpft vor Schweb auf und ab.
Als Schweb versucht mit Hüpf zu reden merkt sie,
dass sie kaum Kontakt zu Hüpf halten kann.

Hüpf kann nicht richtig still sein und zuhören, weil er immer hüpfen muss.

Was tun?

Hüpf schafft es in die Schule.
Er freut sich sehr auf die Schule und möchte viel erzählen.
Alle schweben durch den Raum und er hüpft dazwischen.
Immer wenn einer mit ihm spricht,
hüpft er weiter und hüpft und hüpft.

Hüpf denkt:"Man, was ist das?
Warum hüpfen die anderen nicht wie ich?
Es ist so schwer denen zuzuhören,
weil die nicht hüpfen so wie ich."

Die Leherin hat genug von Hüpf.
Sie schickt ihn vor die Türe, damit er das Schweben lernt.
"Schweben" - was ist das?

Hüpf ist entäuscht und hüpft vor der Türe weiter.

Nach dem Unterricht ruft die Leherin Frau Schweb an und sagt:
"Das mit Hüpf ging heute gar nicht,
er ............, .

Frau Schweb ist erschrocken
und als Hüpf zuhause ankommt darf er nicht seine Spiele spielen.
Heute hast du dich nicht benommen und deshalb ist heute Spielverbot.

Hüpf wird wütend.
Das Hüpfen wird zu einem Springen
und er springt wütend von Wand zu Wand.

Als Schweb in das Zimmer hineinkommt,
kann sie kaum einen Blick auf Hüpf richten.
Hüft springt so schnell von Wand zu Wand
und schreit so laut,
dass einem die Augen und Ohren wegfliegen.

Schweb schreit und Hüpf schreit.

Hüpf würde gerne aufhören zu hüpfen-
er braucht Unterstützung!
Schweb würde gerne aufhören zu schreien-
sie braucht Unterstützung!

Haben Sie eine Idee, warum Hüpf immer hüpft?
Kennen Sie ähnliche Situationen?

Es gibt Möglichkeiten herauszufinden,
warum sich ein Kind auf die eine oder auf die andere Art verhält.
Es gibt Möglichkeiten herauszufinden,
auf welche eine oder andere Art Sie einen guten Kontakt zu Ihrem Kind finden können.

Es gibt gemeinsame Möglichkeiten dies zu tun
und ich bin gerne für Sie da.

Liebe Grüße,

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Andrea Vormbrock