Denke nie gedacht zu haben ....


denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken...



Kennen Sie diesen Spruch?

Was hat dieser Spruch mit Kindern zu tun?

Haben wir als Eltern etwas mit diesem Spruch zu schaffen?

Ein Dozent fragte einmal in die große Runde:

"Was bedeutet Denken?"


Unter Denken werden alle Vorgänge zusammengefasst, die aus einer inneren Beschäftigung mit Vorstellungen,Erinnerungen und Begriffen eine Erkentnis zu formen versuchen (Georgi Schischkoff: Philosophisches Wörterbuch.)


Alle Menschen, die über ausreichende geistige Fähigkeiten verfügen können "DENKEN".

"Denken Sie gerade über das Denken nach?"

Was machen sie denn dann gerade?

Was machen Kinder wenn sie denken?

Nun ja,

wir als Studenten haben lange überlegt und hatten viele Ideen.

Leider kamen wir nicht auf die Idee, die uns der Professor erleutete.

Denken,

dies heißt, dass Verbindungen erkannt und Beziehungen erfasst werden.

Oh ja, natürlich... alle haben verstanden ;-)


Was soll das denn nun bedeuten?

Ehe?

Partnerschaft?

Beziehungen können in allen Bereichen des Lebens bestehen.

Kennen Sie die Beziehung zwischen Messer und Gabel?

Wenn wir und das Messer und die Gabel vorstellen, dann fällt und das Essen ein.

Wir nehmen beide dinge in die Hand und gebrauchen diese, um die Nahrung zu verarbeiten und u diese Nahrung zum Mund zu führen.

Wenn wir diese Beziehung herstellen, dann besteht ein Denktprozess.

An was denken Sie jetzt?


Denken Sie an das Essen?

Stellen Sie eine Verbindung von Ihnen zum Kühlschrank her?

Das mache ich ständig;-)

Wenn Sie Verbindungen herstellen, dann schaffen Sie Bilder in sich selber.

Jeder verbindet Bilder unterschiedlich.

In Asien werden Messer und Gaben anders in Bezug gesetzt als in Europa.

Essen werden alle gerne :-)


Kennen Sie Mensche die kreativ denken?

Mal angenommen, wir haben einen Hammer, einen Nage und ein Bild?

Was würden Sie denken?

Wenn Sie alles in Beziehung setzten, dann würde Ihnen so einiges einfallen?

Was wäre, wenn der Hammer fehlt?

Es könnte die Welt zusammen brechen.

Wie bringen wir das Bild mit einem Nagel an die Wand wenn der Hammer fehlt?


Nun schauen wir über den Tellerrand hinweg und schaffen neue "Bezüge" und "Verbindungen".

Wir überleben, was es noch für "Bezüge" geben könnte.

Manche geben auf, manche träumen, manche probieren neue Bezüge aus, die sonst nicht üblich sind.

Dies könnte alles sein, was einen Nagel in die Wand befördern kann :-)

"Ein Schuh- juhu!"

Denken ist das Erfassen von Beziehungen und Schaffen von Bezügen.

Wir denken in Bezügen und wir denken in Verbindungen und auch unsere Kinder sind in diesen Denkleistungen sehr kreativ.

Kinder leben diese Bezüge im Spiel und schaffen dadurch neue Verbindungen.

Diese Verbindungen werden in ihr Schaffen übernommen und in unserem gesellschaftlichem Kontext überprüft.

Schön ist es, unsere Kinder kreativ sein zu lassen.

Es werden Herzen wachsen, die Verbindungen ermöglichen, die wir vielleicht verloren haben...