"Digital trifft Analog"



     Alle Kinder unserer Erde werden groß.

 

Es ist eine Zeit, in der sich die Welt Gedanken darüber macht,

wie unsere Kinder heranwachsen und was das Lernen unseres Kindes zum Lernen braucht.

 

Die Didakta bietet viele Eindrücke und es verwundert uns und die Welt,

wieviele digitale Eindrücke es mittlerweile im Leben unserer Kinder gibt.

 

In vielen Klassenräumen gibt es mittlerweile auch schon solche digitale Elemente,

die auf manche Lernende sehr fremd und erdrückend wirken können.

 

In meiner Welt,meiner Praxis finden viele Menschen ihren Raum,

denen dies viel zu schnell geht. 



Es gibt viel über das Gehirn zu lesen, zu studieren und zu erzählen.

Man lernt dazu als Therapeutin im Studium viel über das Gehirn eines Kleinkindes,

eines Kindes und eines Erwachsenen.

 

Ein Gehirn verarbeitet auf eigene und individuelle Art und Weise und ein Gehirn braucht eigene Strukturen

und Prozesse, um zu verarbeiten.

"Gibt die Möglichkeit, den restlichen Körper außen vor zu lassen und alles über einen Sinn laufen zu lassen?".

 

Ein Sinn wäre zum Beispiel das Tasten, Erfühlen und Erfassen von ein Eindrücken, die Ihren Platz im Gedächnis finden.

Der Weg in den Langzeitspeicher braucht unterschiedliche Verarbeitungsprozesse, die wir als Menschen noch nicht überspringen können.

Kindheit ist lebendig, Kindheit lebt von Gefühlen.

 

Kindheit wird durch Erinnerung und menschlich erfassbaren Kontakten lebendig.

 

An was können Sie sich aus der Kindheit erinnern?


Die meisten Menschen nutzen die beiden Hälften ihres Gehirns zu unterschiedlichen Typen geistiger Aktivität: Während die linke Seite eher für die "männlichen" oder "akademischen" Tätigkeiten eingesetzt wird, setzen wir die rechte Hälfte eher für die "weiblichen" oder "gefühlsbetonten" Vorgänge des Erfassens und Erfahrens ein.Es zeigt sich aber, daß, wenn beide Bereiche des Gehirns gezielt trainiert werden, sich Lernstoff umso  stärker einprägt, da er nun sowohl vom Verstand als auch vom Gefühl her verankert ist.


Kinder leben, fühlen, erleben...



Wenn beim Lernen die eigene Neugierde und Herausforderung, Motivation und Ermutigung im Spiel vorhanden sind, wenn Gefühle der Selbstwirksamkeit und des erlebten Lernerfolgs sich entfalten können, dann können Lernprozesse gut ablaufen.

 

Misserfolge und Lernstörungen stellen sich im Gegensatz dazu ein,wenn das Lernen durch Stress und Angst beeinträchtigt wird.

Negative Emotionen (Autoritätsängste, Versagensgefühle, Leistungsdruck usw.) führen zu Stressreaktionen in Gehirn und Körper,

die – häufig genug – produktive Lernprozesse überhaupt verhindern können.

 

"Lernen-

hängt sehr  eng mit Selbstachtung und Selbstwertgefühlen zusammen,

und des Menschen Lernfähigkeit zu frustrieren heißt,

viel von dem zerstören,

was einen Menschen ausmacht. (Abbott 1994)"


Es gibt Bilder über Wiesen, Blumen, Felder, Wälder.

Es gibt Berichte über Wiesen, Blumen, Felder, Wälder.

Es gibt Erfahrungen über Wiesen, Blumen, Felder, Wälder.

Es gibt Aufzeichnungen über Wiesen, Blumen, Felder, Wälder.

Haben wir verstanden, erfahren, erlebt und gelebt?


Wachsen mit Genuss...



Wissen kann nicht übertragen werden,

es muss im Gehirn eines jeden Lernenden neu geschaffen werden (Gerhard Roth).

 

Die Gehirnforschung macht klar: Stoff lässt sich nicht voraussetzungslos vermitteln.

Das Gehirn ist nicht ein passiver Datenspeicher, in den man Informationen abfüllen kann,

sondern ein hoch komplexes System,

das selbst Wirklichkeit herstellt, indem es Bedeutungen schafft und Verknüpfungen herstellt.

 

Wenn wir als Lehrende das Lernen nachhaltiger fördern wollen, dann sind wir gut beraten,

uns intensiver für die subjektive Lernerfahrung zu interessieren.

Dass Körper- und Selbstbewusstsein viel miteinander zu tun haben, ist eine wichtige Lebenserfahrung.

 

Dass bewusste Körpererfahrung

ganz wesentlich zu einem positiv gestimmten Grundgefühl

sich selbst und anderen gegenüber beitragen kann,

dass ein Lernen mit allen Sinnen

bedeutungsvolle Zugänge zur eigenen Person und zur Mitwelt eröffnen kann,

dies wissen wir als Eltern, Therapeuten und Pädagogen

ausder eigenen Lernbiografie.


Kinder leben,

erleben, erfahren und verstehen

über alle Sinne.

Diesen Weg zu überspringen wird eine Herausforderung sein.

 

Der Weg Ihres Kindes wünscht den Blick

auf seine Chancen

und

auf seine eigenen Möglichkeiten,

neues Wissen und neue Erfahrungen in sein Leben einzubinden.

Ihr Kind

lernt für sich und sein Leben und Lernen kann Spaß machen.Lernen auf den Wegen

und

in den Möglichkeiten "Ihres Kindes"!