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Lasst uns Eintagsfliegen sein


Seit vielen Minuten stehe ich Rede und Antwort.

Das Leben in allen Facetten und allen Befindlichkeiten.

Kinder betrachten uns "Pädagogen"als Vorbilder

und so manche Kinder fragen sich,

warum so manche "Gelehrten" so unverhältnismäßig reagieren.

"Was habe ich getan, dass Du so emotional unverhältnismäßig auf mich reagierst?"

Wer trägt für was die Verantwortung und wer hat für das Wesentliche einen Blick?

 


Seit vielen Minuten stehe ich Rede und Antwort.

Mein Blick ist klar nach vorne gerichtet und meine Antwort ist:

"Wenn eine Eintagsfliege wüsste, dass sie nur diesen einen Moment des Tages zum Gestalten ihres eigenen Lebens hätte-

was würde sie die letzten Stunden tun?

Würde sie anderen Fliegen vorschreiben, wie sie ihr Leben zu leben haben?

Würde sie andere Fliegen maßregeln in Bezug auf das Leben mit ihren Kindern?


Wir sind keine Eintagsfliegen und wir glauben ewig zu leben.

Manche vergleichen, bewerten, stellen sich über alles und lassen niemanden zu, der anders lebt, denkt und wirkt.

 


Wenn Pädagogen sich etwas mehr auf das beziehen würden was als ihre Aufgabe und ihren Auftrag zu verstehen ist,

dann würde sich vieles gehaltvoller gestalten lassen!

Wenn alle Menschen acht voll miteinander wirken, dann blühen unsere Kinder auf. 


Seit vielen Minuten stehe ich Rede und Antwort.

Viel Fachwissen, viel Ahnung, viel Kompetenz...

Das könnte sich sehr gut anhören...

Einer blickt auf und zeigt mir mit beiden Händen ein Herz...

"Herzensbildung", schallt es aus dem Raum und alle Eintagsfliegen jubeln aus vollem Hals.


Wenn es etwas gibt, was ich für euch tun kann, lasst es mich wissen.

Gerade in dieser schweren Corona Zeit bitte ich euch um Vertrauen,

falls ihr es wünscht.

In Liebe,

Andrea Berghaus


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