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Kinder und das Erleben von Angst



Wie zeigen sich Ängste bei Kindern?

 

Um ehrlich zu sein, gibt es sehr viele Anzeichen von Ängsten bei Kindern.

So manche Anzeichen bemerkt man als Eltern sofort und manche bleiben einem lange verborgen.

Falls sich Ihr Kind sich Ihnen nicht anvertraut, dann beziehen Sie dies bitte nicht ausschließlich auf sich selbst.

Es gibt vielfältige Gründe dafür, warum sich das eigene Kind nicht seinen Eltern anvertraut.

 

Versuche nun etwas Klarheit in das Thema zu bringen.

 

Ängste bei Kindern können sich auf verschiedene Weisen zeigen:

 

1. Körperliche Symptome:

Kinder können körperliche Symptome wie Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel oder Herzrasen haben, wenn sie ängstlich sind.

Manche Kinder nässen oder koten ein.

 

2. Verhaltensänderungen:

Ängstliche Kinder können plötzlich aggressiver, zurückgezogener oder unruhiger werden.

Sie können auch anfangen, schlechter zu schlafen oder sich schlechter zu ernähren.

 

3. Ängstliche Gedanken:

Kinder können übermäßige Sorgen haben, sich ständig Sorgen machen oder immer wieder dieselben Ängste durchdenken.

 

4. Körperliche Reaktionen:

Kinder können zittern, schwitzen, weinen oder sich verstecken, wenn sie ängstlich sind.

 

Es ist wichtig, die Ängste von Kindern ernst zu nehmen und sie dabei zu unterstützen, mit ihren Ängsten umzugehen und sie zu überwinden. Professionelle Hilfe kann in schwereren Fällen notwendig sein.

 


Welche Gründe kann es für Kinderängste geben?

 

Es gibt viele und vielfältige Gründe, warum Kinder Ängste entwickeln können.

Viele Auslöser sind uns als Eltern anfangs gar nicht bekannt und bewusst.

 

 

Einige davon können sein:

 

- Genetische Veranlagung:

Einige Kinder sind von Natur aus ängstlicher als andere aufgrund ihrer genetischen Veranlagung.

Weitere intensivere Infos auf persönliche Anfrage!

 

- Traumatische Erlebnisse:

Kinder, die traumatische Ereignisse wie Missbrauch, Verlust, Trauer, Vernachlässigung oder Gewalt erlebt haben, können Ängste entwickeln.

 

- Elterliches Verhalten:

Der Umgang der Eltern mit Ängsten und ihre eigenen Ängste können sich auf das Kind übertragen.

Weitere intensivere Infos auf Anfrage!

 

- Umgebung:

Kinder können Ängste entwickeln, wenn sie in einer unsicheren oder unberechenbaren Umgebung aufwachsen.

 

- Trennungsängste:

Kinder können Ängste entwickeln, wenn sie getrennt sind von ihren Eltern oder Betreuungspersonen.

 

- Medien:

Exzessiver Konsum von gruseligen oder gewalttätigen Medieninhalten kann Ängste bei Kindern hervorrufen.

 

- Physische Gesundheit:

Kinder mit gesundheitlichen Problemen oder Behinderungen können Ängste entwickeln, die mit ihrer physischen Verfassung zusammenhängen.

- Veränderungen:

Kinder können Ängste entwickeln, wenn sich ihre Umgebung oder ihr Lebensumfeld plötzlich ändert, z.B. durch einen Umzug oder Verlust eines Angehörigen.

 

Hier habe ich sehr massive Gründe aufgezeigt.

Jedes Kind hat eine eigene Schwelle "Angst" zu empfinden.

Jedes Kind ist unterschiedlich sensibel, verletzlich und irretierbar.

Viele nicht einschätzbare Situationen (Unsicherheiten) können Ängste bei Kindern auslösen.

Wie sicher gebunden ist Ihr Kind?

 


Die Bindung zwischen Kindern und Eltern wir als Bindungstheorie beschrieben.

Was versteht man darunter?

 

Meine Informationen dazu sind, dass die Bindungstheorie eine psychologische Theorie ist, die sich mit den emotionalen Bindungen zwischen Menschen beschäftigt, insbesondere zwischen Eltern und ihren Kindern.

Diese Bindungen werden in der frühen Kindheit entwickelt und haben einen großen Einfluss auf die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden im späteren Leben.

 

Die Bindungstheorie wurde von dem britischen Psychologen John Bowlby entwickelt und betont die Bedeutung von sicheren und stabilen Bindungen für die psychosoziale Entwicklung eines Kindes.

Laut Bowlby entwickeln Kinder eine innere Arbeitsvorstellung von sich selbst und anderen, die auf ihren Erfahrungen mit ihren primären Bezugspersonen basiert.

 

Die Bindungstheorie hat auch Anwendung in anderen Bereichen der Psychologie gefunden, wie z.B. in der Therapie von Menschen mit Bindungsstörungen oder in der Forschung über zwischenmenschliche Beziehungen.

Sie hat gezeigt, wie wichtig es ist, eine sichere Bindung zu anderen Menschen zu entwickeln, um ein gesundes und erfülltes Leben führen zu können.


Fühlt sich Ihr Kind zu Ihnen und Ihrer Familie sicher gebunden?

Was hat die (Eltern/Kind) Bindung mit der positiven Bewältigung mit Ängsten zu tun?

 

 

Die Bindung zwischen Eltern und Kindern spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Sicherheit, Vertrauen und Selbstwertgefühl. Kinder, die eine sichere Bindung zu ihren Eltern haben, fühlen sich in der Regel emotional unterstützt und geschützt, was ihnen dabei hilft, Ängste zu bewältigen.

 

Wenn Eltern einfühlsam, unterstützend und liebevoll mit ihren Kindern umgehen, lernen diese, sich selbst als wertvoll und geliebt zu sehen. Diese positive Selbstwahrnehmung kann dazu beitragen, dass Kinder sich sicher fühlen, auch wenn sie mit Ängsten konfrontiert sind.

 

Darüber hinaus können Eltern dabei helfen, ihren Kindern Strategien beizubringen, um mit ihren Ängsten umzugehen.

Indem Eltern ihren Kindern helfen, ihre Gefühle zu benennen, ihnen Sicherheit und Trost bieten und sie ermutigen, Probleme anzugehen, können sie dazu beitragen, dass ihre Kinder Ängste überwinden und gestärkt daraus hervorgehen.

 

Insgesamt ist die Bindung zwischen Eltern und Kindern also entscheidend dafür, wie gut Kinder in der Lage sind, Ängste zu bewältigen und mit schwierigen Situationen umzugehen.

Eine sichere Bindung kann Kindern dabei helfen, ein starkes Fundament für ihre psychische Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu entwickeln.


In meiner Praxis erfahren die Kinder, wie die eigenen Gefühle wirken und welche "Bewältigungsmethoden es gibt, um mit "belastenden" Gefühlen umzugehen.

 

Die Eltern werden stets positiv in diesem Weg des Kindes eingebunden, verbunden und informiert.

Falls Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bei mir!

 

Liebe Grüße,

Andrea Berghaus


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